Das Naturgold-Prospektion der bayerischen Leitzach

Die übergeordnete Leitzach Ablaufbahn

Die übergeordnete Leitzach Ablaufbahn hat eine Gesamtlänge von rund 25km, bis diese sich mit der Mangfall Ablaufbahn vereinigt. Oberhalb Wörnsmühl (691), unterhalb der Höhe Deining, führt die Leitzach Ablaufbahn in den Inn-Gletscher hinein. Ab diesen übergeordnete Prallhang, separiert die Leitzach Ablaufbahn den Inn-Gletscher und die darin enthaltenen, nachweislichen, Gold-und Feinmineralien (siehe Abbildung 6).

Ablaufbahn_Leitzach Gletscher

Abb: 6

Fazit:

Die Leitzach ist eine fluviales System, enstanden im Holozän. Die darin enthaltenen Gold-und Feinmineralien wurden und werden durch die Durchschneidung des Inn-Gletschers, hauptsächlich auf der Prallhangseite separiert und lagert sich in der restlichen übergeordneten Leitzach Ablaufbahn ab. Das darin geschürfte Gold stammt somit aus dem Inn-Gletscher, ist sekundäres Gold und ein Gemisch der Würm- und Rißkaltzeit.

Die Gold-Höffigkeit lässt sich gut nach der Abfolge der Prallhänge kombinieren. Je mehr vorhergehende Prallhänge eine Schürfstelle aufweisst, desto Gold-Höffiger ist diese.

Zum Abschluss möchte ich noch die Temperaturdaten in Bildformat vorweisen.

Die Abbildung 7 zeigt den Temperaturverlauf der letzten vier Kaltzeiten und 3 ganze und 2 Teilausschnitte der fünf Warmzeiten.

Abbildung_4

Abb: 7

Die Abbildung 7 zeigt ausserdem, wie kurz die vorangegangenen Warmzeiten in Wirklichkeit waren. Kombiniert man diese Temperaturdaten mit der Entwicklung der Zivilisationen der letzten 30000 Jahre, versteht man, dass sich der Mensch nur in einer Warmzeit eines enormen Fortschritts entwickeln kann und daher nicht wirklich viel Zeit hat, sich einer kosmischen Gesellschaft anzuschliessen. Die Kaltzeiten dienen Sprichwörtlich dazu, eingefroren zu sein.

Die Abbildung 8 zeigt den Temperaturverlauf der letzten 30000 Jahre.

Temperatur-Anomalie-DR1-30000-Jahre

Abb: 8

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