Die Naturgold Prospektion der Miozänen Landmasse in Bayern

Drumlin in der Miozänen Landmasse unterhalb der Amper Ablaufbahn

Die Mächtigkeit der Abschmelzungen der urzeitlichen Gletschereismassen, zeigt meine Entdeckung in der Miozänen Landmasse unterhalb im Amper Ablaufkanal auf.

Als ich mit mein Bub im Jahr 2012 eine dortige Exkursion unternahm, fiel mir auf der Höhe von 495m der Miozänen Landmasse ein deutlich abgerundeter Drumlin, der Richtung Osten zeigte auf. Eine Vermessung brachte eine Länge von rund 130m hervor.

Ich beschloss 3 Probeentnahme Orte zu bestimmen. Die Entnahme Ort lassen sich in der Abbildung 11 erlesen.

Isar_Loisach_Gletscher_Ablaufbahn_Amper9_Torsten Marx

Abb: 11 / Zum Vergrößern, bitte anklicken.

Die Abbildung 11 zeigt die umliegende Geologie des entdeckten Drumlin. Der Drumlin selbst ist in der geologischen Karte (1:25000) nicht eingezeichnet.

Isar_Loisach_Gletscher_Ablaufbahn_Amper91_Torsten Marx

Abb: 12 / Zum vergrößern, bitte anklicken.

Die Abbildung 12 zeigt die Morphologie der Abbildung 11, die Probeentnahme Ort sowie die Morphologie des Drumlin.

Probeentnahme Ort 1:

Im Pleistozänen Gleithang des Amperkanals, ließen sich Quarzgesteine auf blaulichen Lehmbedrock finden. Ein roter Granatmineral konnte ich im ganzen Amperkanal nachweisen. Die geologische Bezeichnung lautet für diesen Bereich: Flussschotter, Hochwürmzeitlich, periglazial (siehe auch Abbildung 11).

Isar_Loisach_Gletscher_Ablaufbahn_Amper3_Torsten Marx

Abb: 13 / Zum Vergrößern, bitte anklicken.

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Abb: 14 / Zum vergrößern. bitte anklicken.

Isar_Loisach_Gletscher_Ablaufbahn_Amper1_Torsten Marx

Abb: 15 / Zum Vergrößern, bitte anklicken.

Die Abbildung 13,14 und 15 zeigt die Probe 1. Das feine Granat Mineral ist für die komplette Amper Ablaufbahn typisch. Der bläuliche Lehm, sowie die Mächtigkeit der Quarzgestein konnte ich nur dort ermitteln.

Probeentnahme Ort 2:

Für die Probeentnahme 2 entschloss ich mich für Abrutsch im Miozänen Bereich, dem etwas Bausand entnommen wurde. Der Querschnitt für die zweite Probe (siehe Abbildung 16), lassen sich die einzelnen Lagen identifizieren. Proben habe ich genommen, abgefüllt in einer Flasche und konnte minimalen feinen Granat ermitteln. Die Geologie des Abrutsches, konnte ich aus der Geologische Karte als Mergel und Schluff des Mittelmiozän identifizieren. Das Mittelmiozän lässt sich rund 13,8 Millionen Jahre zurückdatieren. Die geologische Bezeichnung lautet: Mittelmiozänisches Mergel oder Schluff.

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Abb: 16 / Zum Vergrößern, bitte anklicken.

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Abb: 17

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Abb: 18 / Zum Vergrößern, bitte anklicken.

Der Mineralien-Unterschied zwischen der Probe 1 (Abb: 13) und 2 (Abb: 18) lassen sich farblich deutlich unterscheiden. Der Granat-Anteil in Probe 2 lässt deutlich nach. Goldanteile hatten beide Proben. Eine Vermischung beim Abschmelzen des Isar-Loisach-Gletsches mit dem Miozänen Material muss stattgefunden haben.

Probeentnahme Ort 3:

Diese entnahm ich direkt auf dem Drumlin. Farblich die gleiche wie oberhalb Moosburg (Abb: 5) und mit etwas Quarzsteinchen vermischt.

Isar_Loisach_Gletscher_Ablaufbahn_Amper92_Torsten Marx

Abb: 19 / Zum Vergrößern bitte anklicken.

Die Mächtigkeit der Abschmelzung im Amper Ablaufbahn, muss mindestens über 55m betragen haben. Der Drumlin bei dem Probeentnahme Ort 3 zeigt dies auf. Das Probematerial ist Schluffartig, aber mit einer Beimischung von Quarzgestein wie aus Probe 1. Ein gravierender Unterschied der Feinmineralien von Probe 2 und 3 gab es keinen. Die Abbildung 20 zeigt nochmals den Drumlin per Photoshop bearbeitetes Bild auf.

Drumlin_Amper_Miozän_Torsten Marx

Abb: 20 / Zum Vergrößern, bitte anklicken.