Die Gold-Prospektion mittels der fluvialen Morphologie

Jahr 2001

Die 2001 Situation ist der Entstehungsbeleg, besonders sichtbar durch die in der Rauminformation hinterlegte Schummerung, für die Teilung der Kiesbankinsel, mittig im hinterem Bereich. Die Hochwassersituation aus dem Jahr 2005 zeigt auf, dass der Wasserfluss immer wieder diesen alten Strömungslinie/Strömungsweg nutzt. Durch so ein Querweg, über die Kiesinsel, setzt sich altes Flüssgeröll frei. Die Wasserströmung separiert das vorhandene Naturgold sowie die Schwermineralien aus den alten Geröllschichten. Diese Vorort Location ist immer eine „You-have-to-do-Probe“ wert.
Der Baumbewuchs im rechten Insel-Bereich ist durchwegs grün und hoch gewachsen. Dies zeigt auf, dass es lange Zeit, vor 2001, keine Hochwassersituation wie im Jahr 2005 oder zwischen 2001 und 2005 gegeben hat.

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Das obere Orthophoto zeigt die Insel. Vergleicht man die Morphologie mit der 2015 Situation, wird nun klar verständlich, dass die Goldbeprobungsituation eine komplette andere Struktur aufweist, als die im Jahr 2015.

Die Momentaufnahme aus dem Jahr 2001, lässt sich tatsächlich sehr schwer in der Schummerung aus dem Jahr 2015 heraus lesen. Mir ist das fast nicht gelungen und ich habe wirklich ein Auge dafür.
Die untere Hybrid Darstellung, zeigt die Schwierigkeit noch einmal deutlich auf.

Anbei möchte ich noch auf eine interessante Wahrscheinlichkeit hinweisen. Der von mir Blau markierte Bereich, wird sich wohl in den nächsten Jahrhunderten, stetig Richtung Fluss bewegen. Die Wind-und Wetter – Erosion, wird für diesen Bereich wohl kräftig zuschlagen. Dieser komplette Bereich wird wohl in den Wasser-Fluss-Fluten verschwinden.

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