Die Gold-Prospektion ungegliederter Gletscher

Die Gold-Prospektion ungegliederter Gletscher

Ausgearbeitet von Torsten Marx / 11.03.2017

Dieser Leitfaden/Ausarbeitung ist Eigentum von Torsten Marx. Bitte achten Sie auf mein Urheberrecht!

Für den März und April habe ich mir mehrere Prospektionsgänge vorgenommen. Grundsätzlich immer dabei ist mein Bub, der ja nun schon 7 Jahre alt wird.

Mein Prospektionssetup, praktisch die glaziale Morphologie der Alpen, muss ich nun nicht mehr näher erläutern (Beispiele finden sich genug auf meiner Website).

Die gegliederten *bayerischen* Gletscher, diese erkennt nun mittlerweile jeder Goldschürfer, aber eben nur derjenige, der sich damit beschäftigt. Die Schummerungen dafür sind nun kein Geheimnis mehr und mittlerweile auch für jedem zugänglich. Dieser entstandene Wissensvorsprung wird nun mittlerweile von vielen Goldschürfern aufgeholt. Die Denke vieler Goldschürfer, durch die Grundlage „Prospektion“, selbst Bäche finden zu können, zeigt mir auf, dass ein Umdenken statt findet. Es lässt sich klar erkennen, dass das einseitige „Ziehen“ der Goldwäscher langsam aus der Mode kommt. Mich freut es, weil mein Bestreben, was die Infos auf dieser Website betrifft, zum Nachdenken anregt.

Die ungegliederten (bayerischen) Gletscher, dass liebe Goldschürferinnen und Goldschürfer, wird für mich nun meine nächste Agenda. Ungegliederte Gletscher-Einheiten üben mittlerweile auf mich eine sehr starke Anziehungskraft aus. Das Wissen darüber, hat für mich mehr Wert bekommen, als eine 2-3Gramm Goldstelle. Diesen Wertekampf um derartige Stellen, sollen andere kämpfen, ich bin da raus. Raus auch deswegen, weil Werte die man sich für manche Personen wünscht oder gewünscht hat, einfach nicht aufgegangen sind.

Wichtig für die Goldprospektion der ungegliederten Gletscher ist der geologischen Rahmen, die Gesteinskunde und die glaziale Morphologie. Mehr braucht es eigentlich nicht.
Die Entstehung der Gesteine und dessen Gold-Zusammenhang, darüber gibt es genug Literatur und ich kann jedem empfehlen diese Literatur zu konsumieren.

Der Aberglaube, dass Quarz, der Goldgeber schlechthin ist, dem ist leider nicht so. Liebe Goldschürerinnen und Goldschürfer, versucht bitte von dem Gold-Quarz-Gedanken weg zu kommen. Das Zusammenspiel ist definitiv interessanter.

Der geologische Rahmen an einem Goldbeispiel

Das obere Bild zeigt Naturgold auf. Auffallend an diesem Goldbild ist, dass das Naturgold unterschiedliche Formen aufweist um genau zu sein, zwei unterschiedliche Formen.
Form 1: Gold als Plättchen-Form
Form 2: Gold als Nugget-Form

Um in unserem Eingangs beschriebenen „geologischen Rahmen“ weiterzukommen, muss ich die Formen definieren, damit ich weiterhin kombinieren kann.

Die Form 1 definiere ich als unregelmäßige Form.

Die Form 2 sieht wie ein Nugget aus, ein Nugget entsteht ja praktisch durch die Erosion der Goldgänge, also, definiere ich die zweite Form als Gangform.

Fazit

Die unregelmäßige Goldform ist Metamorph und die Gangform ist Hydrothermal.