Die Gold-Prospektion ungegliederter Gletscher

Das Naturgold der subglazialen Schmelzwasserarbeit / 24.04.2017

Vorweg möchte ich mich bei allen Spendern bedanken. Diese Website pflege ich aus Gründen, die sich die meisten Goldwäscher einfach nicht vorstellen wollen. Der Fokus meiner Arbeit liegt in erster Linie darin, dass diese Website ein Mehrzweck für dieses Hobby sein soll.

Die subglaziale Schmelzwasserarbeit und die Erkenntnis aus dieser Ausarbeitung, möchte ich den Goldschürfern nicht vorenthalten.

Die Goldprospektion in den ungegliederten Gletschern ist wahrhaftig eine kleine Herausforderung, wer sich dieser wirklich stellt und sich damit auseinandersetzt, derjenige erfährt eine wundervolle Erkenntnis in seinem Hobby. Letztendlich ist unser Hobby Goldschürfen, alles nur ein Hobby!

Zu aller erst kommt der supraglaziale Bach. Mit Sicherheit hat jeder so einen Bach schon einmal zu Gesicht bekommen, wenn auch nur auf ein Foto. Unterhalb füge ich ein Linkbeispiel und ein Fotobeispiel anbei.

Supraglazialer Bach mit Gletscherbrunnen

Tipp: Google Maps lässt sich mit der Strg-Taste und gleichzeitig mit der links gedrückten Maustaste 3D animieren.

Supraglaziale Bäche (Supraglaziale Schmelzwasserrinnen) sind solche Bäche, die sich auf der Eisoberfläche bilden. Weil die Gletscheroberfläche den Erduntergrund abspiegelt, entstehen auf der Eisoberfläche Senken oder Erhöhungen. In solchen Senken/Mulden sammelt sich das Schmelzwasser der Supraglazialen Schmelzwasserrinnen. In solchen Schmelzwassermulden entstehen dann Gletscherbrunnen. Gletscherbrunnen sind an der Gletscheroberfläche entstehende Trichter, in der sich das Schmelzwasser ergießt. Durch das ergießen, bilden sich annähernd runde Röhren, die durch das herabstürzende Wasser schnell an Tiefe gewinnen, bis der gesamte Eiskörper durchteuft ist. Im Fotobeispiel sind die Gletscherbrunnen orange dargestellt und die Supraglazialen Bäche gelb gekennzeichnet.

Der Supraglaziale Bach ist also die Grundvoraussetzung dafür, das die subglaziale Schmelzwasserarbeit unseren Bach so entstehen lässt, wie wir ihn jetzt sehen. Durch die subglaziale Schmelzwasserarbeit entsteht für uns Goldschürfer eine besondere Situation. Diese durchschießendes Wasser hervorgerufene Erosion, lässt scharf eingelassene leicht gewundene und perfekt ausgeglättete Röhrensysteme entstehen. Diese Röhrensysteme, durchdringen a.) die Grundmoräne und b.) den umliegenden Grundgestein. Zwischen Grundmoräne und Grundgestein (Bedrock) befindet sich das goldhaltige Lockergestein. Das Lockergestein wird durch die subglaziale Schmelzwasserarbeit, praktisch Goldgewaschen, weil das hineingedrückte Lockergestein ständig abtransportiert wird. Wenn stellenweise dennoch große und gut gerundete, dem Wasser in Relation zu ihrem Gewicht wenig Widerstand bietende Blöcke ortsfest bleiben, können diese wie ein Bohrkopf wirkend, Strudelröhren entstehen lassen. Diese Blöcke werden dann in den ortsfesten Strudelröhren mit einen ortsfesten Wirbel einer senkrechten Wasserwalze leicht hin- und hertanzend bewegt und schleifen sich mahlsteinartig bis mehrere Meter tief in das anstehende Gestein ein.

Somit hat die Natur für uns Goldschürfer eine perfekte Situation geschaffen. Durch die glaziale Schotterfreiheit wurde die eine derartig Goldhöffigkeit geschaffen, die manchmal ihresgleichen sucht.

Die obigen Bilder zeigen eine derartige Goldausbeute in Summe. Wichtig zu erkennen, dass das durch „mahlsteinartige“ geschliffene Feingold auch vorhanden ist.
Durch die Feingoldanteile bestätigt sich die Definition der Goldprospektion und das Goldwaschrinnen-Setup. –> Mehr geht nicht in unserem Hobby.