Geologische Goldprospektion

Ausgearbeitet von Torsten Marx / 11.04.2018

Dieser Leitfaden/Ausarbeitung ist Eigentum von Torsten Marx. Bitte achten Sie auf mein Urheberrecht!

Wir Goldprospektoren sollten jede vorhandene Möglichkeit nutzen um diese dann zu kombinieren. Geschrieben habe ich das schon öfters.

Welche Möglichkeiten stehen uns denn zur Verfügung?

Mein Setup versuche ich als mögliche Beispiele darzustellen. Viel Spass beim nachmachen.

Das untere Bild, etwas künstlich von mir Dargestellt, zeigt zwei Geologie Einheiten an. Die übergeordnete Oberflächen Geologie ist die bräunlich gepunktete. Die zweite Oberflächen Geologie ist die Orange dargestellte. Die Orange dargestellte ist, wie schön zu erkennen ist, Gangartig ausgebildet. Mit Magenta farbigen Pfeilen habe ich die Situation gekennzeichnet.

Zwischen der beiden abgebildeten unterschiedlichen Geologie, praktisch der Zwischenraum, ist die Erosion-Wahrscheinlichkeit am höchsten. Überprüfen lässt sich das am einfachsten mit ein Geologen Hammer und ein Gestein mit unterschiedlichen geologischen Einheiten. Das Bild unterhalb zeigt so ein Gesteins Beispiel – übergeordnet „Diabas-Hämatit“ untergeordnet das Quarz als Gang. Der Geologen Hammer als Erosions-Werkzeug aufgeschlagen auf dem Gestein — kennt jeder. Die natürliche Sollbruchstelle (Erosion) zwischen übergeordnetem und untergeordnetem ist unser Zielbereich.

Weil wir aber nicht mit einem 5km langen Geo-Hammer unsere ausgesuchte Geologie bearbeiten können, suchen wir eine andere Erosionsart. Das untere Bild verdeutlicht meine Ausarbeitung. Dieses Bild zeigt a.) die übergeordnete Geologie, b.) eine untergeordnete Geologie als Gang, c.) eine Geologie als Spot, d.) eine Wind-und Wetter-Erosion, c.) eine Eis-Erosion. Das sind unsere Möglichkeiten.

Das Bild oberhalb ist jetzt sehr simpel gehalten, weil die dortige Situation „nackig“ ist, ich umschreib das mal jetzt so.
Für unsere Alpen oder dem Bayerischen Wald ist die Situation komplett anders. Hier müssen wir uns Goldprospektoren anhand geologischer Karten die Situations-Wahrscheinlichkeiten visualisieren, weil  Ansiedlungen und Wälder usw. störend sind.
Eine von mir bearbeitet Geologie Karte sieht dann so aus, Bild unterhalb. Alle „unwichtigen“ Sachen konnte ich entfernen, aber die goldige Ganggeologie ließ ich mir anzeigen, gelb dargestellt. Die Information daraus ist gigantisch. Die einzelnen Gang-Cluster lassen sich nun gezielt anfahren, aber nur, wenn die Situation Erosionen aufweist. Ein durchlaufender Bach zum Beispiel wäre cool.

Das selbe in grün, für die Alpen (Bild unterhalb).

Kombiniert man das ganze mit der Glazialen Erosion, entsteht ein fertiges Bild der GlazialGeoMorphologie. Mehr wie simpel ist nicht. Goldführende Bäche gibt es mit dieser Methode, ich schreib jetzt mal „unendlich“ viele. Das Bild unterhalb ist so ein Bach von vielen. Den Bach stufen wir als Sekundär ein und die GlazialGeoMorphologie als Bild als Primär. Die großen Nuggets müssen aber selbst gebuddelt werden. 🙂

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