Goldwaschen 2020

15.12.2019 pax_aurum

Feingold waschen im postglazialen Bayern

Der Dezember ist teilweise für das bayerische Feingold geplant, aber eigentlich würde es das ganze Jahr gewaschen werden können. Im Sommer macht das Feingold waschen allerdings am meisten Spaß, das alpine Goldwaschen aber dann doch mehr Spaß.
Meine Ausbeute der letzten 3 Mal im Video unterhalb.

Ich wasche schon ziemlich lange Feingold, praktisch 10 Jahre lang und wer sich mit Feingold beschäftigt, kennt ja das Problem das Feingold beim waschen eine hohe Verlustquote hat. Der Verlust beim Feingold liegt ungefähr bei 40-50% und sogar höher.

Der Feingold Verlust ist tatsächlich sehr hoch und Recherchen im I-Net ergaben auch nur eine Meinung, dass man den Goldverlust durch zusätzliche Goldwaschrinnen minimieren konnte. Was logisch klingt, hört sich gut an. Ich baute mir drei Goldwaschrinnen hintereinander und startete mein Feingoldfarming – alles gut.

Im oberen Video seht ihr mein damaliges Feingoldsetup. Der Aufbau dauerte meist Stunden, allein schon die Schlepperei war der Wahnsinn. Die Goldausbeute konnte sich sehen lassen – denkt man.
Nach dem Feingold schürfen, kam dann das Stundenlange Gold ins Reine auswaschen. Dazu nutze ich immer eine Separier-Goldwaschrinne.
Beim separieren bei mir im Garten, viel mir immer wieder auf, dass ich mit dem Separiersystem nur minimalste Goldverluste hatte, mein Gedanke das ich das System im Feldtest probieren sollte, übertraf meine vollsten Erwartungen.
Der Gedanke reifte, dass man Feingold waschen sollte, als wenn man Konzentrat wäscht.

Das obere Video zeigt, mit welchem System ich fortan unterwegs bin. Das System ist komplett ausgereift und es lässt sich überall mit hinnehmen.
So macht mir persönlich das Goldwaschen Spass.

Mein Setup für das postglaziale Bayern habe ich bereits schon im Jahr 2018 vorstellen können – erinnert ihr euch?
Im Video unterhalb könnt ihr es euch nochmals ansehen.

Glück Auf wünscht euch Torsten Marx / Bayerischer Goldschürfer seit 10 Jahren