Kombinierte Gedanken der Goldprospektion

Kombinierte Gedanken der Goldprospektion

Ausgearbeitet von Torsten Marx / 18.10.2017

Dieser Leitfaden/Ausarbeitung ist Eigentum von Torsten Marx. Bitte achten Sie auf mein Urheberrecht!

Seit dem Jahr 2012 verwende ich für mich persönlich eine stabile Ordnung der Goldprospektion. Dieses von mir definierte Ordnungsmuster, dadurch ersparte ich mir in meiner Goldprospektion viel Zeit, weil ich gezielt vermutete Goldgebiete (Übergeordnet) anfahren konnte, um dann mögliche Goldspots einzugrenzen. Eine Bachbegehung in so einem möglichen Goldgebiet, kostet dabei am meisten Zeit und viel Wissen über das mögliche Goldprimärgebiet. Selbstkritisch Hinterfragen, wenn die bisherigen Ordnungsmuster mit meiner bisher ausgearbeiteten Goldprospektion nicht mehr kompatibel sind, sind dabei enorm wichtig. Im Jahr 2015-2016 hatte ich dann genau dieses Problem. Torsten, dachte ich mir: „Von einer stabilen Ordnung zu einer anderen zu kommen, muss man die bestehende Stabilität stören“. Ich störte also! Ich nahm mir die Zeit und definierte mir in einer 30km Zone, 9 Gold-Beprobungs-Punkte. Das gefundene Gold wertete ich dann Anhang einer Grafik aus. Die Grundlage der Auswertung waren in erster Linie die Größe des Goldes, also Peakgold. Mittelwerte und oder eingerechnete Gewichtseinheiten klammerte ich bewusst aus, weil diese mir nicht genug Informationen gaben.

Erwähnen möchte ich, dass meine bisherigen Gedanken folgende waren: Goldspot-Gebiete mit Hilfe der Glazialmorphologie zum Primärgoldgebiet, praktisch die übergeordnete Goldlinie, zurückzuverfolgen, was ja eine stabile Goldprospektions-Ordnung grundsätzlich darstellt. Als Kriterium für diese Goldprospektionstechnik nahm ich, Gletscherschliffe, etwaige Drumlin, Moränenwälle (Seitenaufwallung – Endaufwallung) und Höhendaten. Ein geordnetes und stabiles Muster, dachte ich mir.

Das Fazit meiner 9 Gold-Beprobungs-Punkte Auswertung, was mir ein halbes Jahr Zeit gekostet hat, dass ganze natürlich auf Hobby Basis, war für mich sehr Überraschend. Mein Backup-System, meine Selbstkontrolle funktioniere also. Cool, dachte ich. Die Arbeit von einer stabilen Ordnung zur anderen zu kommen, stand nun an. — LOS, an die Arbeit, Leute. 🙂

In eigener Sache möchte ich erwähnen, dass ich grundsätzliche Goldbach-Informationen anderer Goldwäscher für mich ablehne, ich will diese nicht gesagt bekommen haben. In Vergangenheit ist mir immer wieder passiert, dass ich andere Goldwäscher zum Goldwaschen mitgenommen habe und sich dann vor Ort herauskristallisiert hat, Zitat: „Ach, den Bach kenn ich schon, nur ich war weiter vorne auf der anderen Kiesbank“ und Monate danach verdutzt feststellen musste, dass in den Goldgruppen von den „mitgenommenen“, ihre präsentierten Goldmengen-Einheiten dramatisch (als in Vergangenheit von ihnen präsentiert) zugenommen hat und diese sich dann als „Die Goldprospektoren“ präsentierten. Och, Leute..!! Oder, noch besser: Goldwäscher mit denen ich meine Bäche geteilt habe, von anderen gezielt angeschrieben worden sind, um ohne große Umschweife die Location herauszubekommen und aber „dem Torty“ über die Anfrage nichts mitzuteilen, gebeten worden ist. Aktuell sind Guade aus dem bayerischen Wald dabei, seine Wald-Gold-Location solcher Grüppchen zu verraten. Wie das ausgehen wird, weiß ich leider nur zu gut. Auch weiß man leider zu gut, dass, mit einen Augenschwenk nach Passau, Goldmengen von anderen Goldwäschern dazugekauft worden sind, um vermehrte Goldmengen den verdutzten anderen Goldwäschern zu präsentieren. Leute wie ich, die darauf abzielen, dass Reputation im Netz eine Währung ist, wissen leider zu Gut darüber bescheid. Ich kann jeden Goldwäscher empfehlen, gezeigte Goldmengen immer kritisch zu hinterfragen, vor allen von denen, die keine oder nur wenige Reputation im Netz besitzen.

Update: 24.10.2017

Irgendwie hat sich jetzt ein Passauer Goldwäscher angesprochen gefühlt und fühlt sich genötigt, sich in Facebook-Goldwäschergruppen zu rechtfertigen.
Ich zitiere mal aus seinen Text:

„Mittlerweile werde ich öffentlich angeprangert … nur Gebiete abzugrasen die mir vorher gezeigt wurden.“

Er fühlt sich angeprangert? Von wem eigentlich? Gottseidank schreibt er seine Antwort selbst.
Ich zitiere mal weiter aus seinen Text:

„Mich persönlich spornt es ja an, kritisiert zu werden.. ich hab da ja auch eine Formel für mich.. „zeig mir was du wo gefunden hast.. dann sag ich dir wie gut du bist..““

Liebe Leser, da tun sich echte Abgründe auf, die mich persönlich sehr enttäuschen. Wie ich bereits oben schon in eigener Sache geschrieben habe, hinterfragt immer kritisch aufgezeigte Goldmengen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das bewusst viel gezeigte Goldmengen immer ein Lockmittel sind, damit die Formel: „zeig mir was du wo gefunden hast.. dann sag ich dir wie gut du bist“ aufgeht. Ich selbst, bin schon einmal auf so ein Lockmittel hereingefallen.

.. An DIE Arbeit, Leute. 🙂

Die Grafik unterhalb zeigt meine 9-Punkte Auswertung.

Die wichtigste Information aus der obigen Grafik ist, dass die Goldgröße Richtung des vermeintlichen Primärgebiets abnimmt. Das bedeutet, dass mein favorisiertes Primärgebiet keins sein kann und oder nur ein schwaches Gold-Primärgebiet ist. Also, ich muss sagen, das richtige Ordnungsmuster dafür habe ich noch nicht gefunden, ich bin allerdings dran.
Zur Findung hielt ich mich auch, bis dato noch, in der nördlichen Weltkugel auf (PC-Technisch). Die Luftbildaufnahmen dort besitzen mittlerweile schon eine 60cm Qualitätsauflösung. Das Studium macht aus morphologischer Sichtweise dort Sinn, weil diese Gebiete jung Eis-Gletscher frei sind. Eine störende Vegetation ist noch nicht vorhanden, auch wichtig, menschliche Besiedlungen auch nicht, obwohl, dass muss man sich mal vorstellen, eine Siedlung habe ich dort gefunden, und, noch wichtiger die Wind-und Wetter Erosion ist dort erst sehr schwach ausgeprägt. Man hat dort praktisch eine Nacheiszeitliche junge Situation, wie diese in den Alpen auch einmal vorherrschte.

Das Bild oberhalb zeigt die ganze Problematik auf. Anfang des Jahres 2016, wurde ich durch „Gedankenspiele“ auf diese Problematik aufmerksam. Die Überlagerungen der Nicht-Gold-lokalen Gletscher auf der übergeordneten Goldlinie. Toll, kann ich nur sagen..die übergeordnete Goldlinie ist kaputt. Die Frau IRMI-hat sie kaputt gemacht.

Jetzt lässt sich natürlich leicht sagen, Mensch Torsten, weiche die Überlagerungen aus. Für die Situation im Bild oben lässt sich das leicht sagen, aber in den Alpen? Eine 11800 Jahre offizielle Wind-und Wetter Warmzeit Erosion und die Besiedlung durch den Menschen kommt noch hinzu, ausweichen? Mit dieser Erkenntnis ein stabiles Goldprospektions-Ordnungsmuster hinzubekommen, dass ist und oder wird eine dramatische Herausforderung. Habe die Ehre..

Wo befinde ich mich jetzt?

Die absolute Prio ist für mich, dass ich für die obige Situation ein stabiles Goldprospektions-Ordnungsmuster erarbeiten muss, aufgebaut auf das Glazialmorphologische Ordnungsmuster. Den Glitzi auf Berggold angestachelt, er mit dem lieben JJ auf ein 3200m hohen Bergmassiv hochgewandert ist, dort Daten gesammelt und mir übermittelt hat, ich mit ihm Gedanken darüber ausgetauscht habe, den lieben Tim, ein studierter Geologe, der menschlich mit beiden Füße auf dem Boden der Tatsache steht, es schmackhaft gemacht habe, der lieben Irmi versprochen habe, dass das dortige Gold so groß oder sogar noch größer ist, wie die Liebe zu ihren deutlich gefühlten jüngeren Harald, dem Gold völlig Wuppe ist.


Im Bild oberhalb, zeigt mir mein Bub wohin ich gehen muss. Meine 9 Punkte Grafik muss Goldtechnisch rechts ansteigen.
Ja, und ich weiß, ich muss mal wieder „only“ Goldschürfen gehen.

Gehabt euch Wohl.
Euer Torsten