Über Mich

Torsten Marx

Nach 13 Jahren aktiver Börsen-Daytrader wurde mir 2010 bewusst, dass ich meine Lebenszeit mit dem „Geld hinterher jagen“ verschwenden würde. Meine Tochter, ist, man kann fast sagen, ohne ihren Papi aufgewaschen, weil ich einfach durch das Daytraden, niemals für sie richtig Zeit hatte, obwohl sie ihren Papi brauchte. Ich beschloss, mein Lebensinhalt dramatisch zu ändern. Das ganze Börsenzeugs (4 Bildschirme und 4 Computer) flog aus mein damaligen Büro raus. Ich absolvierte in dieser Zeit ein echten Lebensschnitt und mir war bewusst, dass dieser Lebensschnitt richtig war.

An der Börse handelte ich immer wieder mal, falls sich Chancen ergaben, das Wertepaar Gold/Dollar. Die Klickunzen flogen durch mein Depot in Minutentakt. Es stellte sich mir heraus, dass die Klickunzen eigentlich kein Wert hatten, genauso die dazugehörigen Geldwerte. Ich wollte richtiges Gold in meiner Hand haben, ich wollte es festhalten, ich wollte es besitzen, ich wollte es sehen, ich wollte es zeigen!

Ich kaufte mir eine Goldschürfschüssel und wanderte bei mir daheim euphorisch die Bäche ab. Ich, ein 70er Jahrgang stand nun in den „toten Biomasse“ Bächen und schwung die Goldschürfschüssel. Gold gab es in den toten Biomasse Bächen zwar keins, aber ich gab nicht auf.

Ich fing an, wie an der Börse gelernt, mir ein Setup zurecht zu denken. Ein Setup, wie ich Gold aufspüren könnte. Ich durchstöberte so ziemlich alle Lehrmeinungen und musste feststellen, dass diese doch ziemlich „schwach auf der Brust“ waren. Solche Sprüche wie „Gold ist da wo du es findest“ oder „Gold lagert sich am meisten in der Flussinnenseite ab“, gingen mir dabei ziemlich auf die Nerven.

Ich fing an die Geologie von Bayerns zu studieren, erkannte ziemlich schnell den Unterschied zwischen primären Gold und sekundären Gold. Ab diesen Moment beschäftigte mich die Frage, wie wurde das primäre Gold zum sekundären Gold?

Ich suchte in der Fachliteratur nach sekundären Ablagerungen der Goldvererzungen, verglich diese mit der Geologie und musste feststellen, dass ich in einer Thematik eingedrungen bin, die mich heute noch faziniert und mich auch heute noch nicht loslässt.

Wie es der Zufall wollte, entdeckte ein guter Waschfreund und ich im Jahr 2011 in den Chiemgauer Alpen einen sehr Goldhöffigen Bach. Laut der Geologie, handelte es sich um sekundäre Goldvererzungen. Dieser Bach war so dramatisch Goldhöffig und es musste ein Grund dafür geben. Diesen „Grund“ heraus zu finden, das beschäftigte mich eine Zeit lang.

Mit der Zeit gewann ich immer mehr Erkenntnisse, warum sich das vermeintliche Sekundär Gold in den Chiemgauer Alpen ablagerte und fing an meine Erkenntnise zu kombinieren. Es stellte sich für mich heraus, dass die Gletscher dafür verantwortlich waren. Wieso genau dort sich das Gold ablagerte und warum diese Höffigkeit, waren die nächsten Fragen.

Ich stellte fest, dass ich mit den normalen Karten keine Chance hatte mir meine Fragen beantworten zu können. Nach investierten Geld und Zeit standen mir nun endlich Karten zur Verfügung, die mir endlich meine Fragen beantworten konnten. Das Kartenmaterial hatte zwar eine schlechte Auflösung, allerdings übergeordnet betrachtet fielen mir die Schuppen von den Augen herunter. Das war die Lösung. Die Geomorphologie und die Glazialmorphologie! WOW!

Mit der morphologischen Karte fing ich an die bayerischen Alpen zu studieren, mir mein Prospektiersetup zu erstellen und mein Wissen auf meiner Homepage mit meinen Lesern zu teilen. Aus meinen gewonnen Erkenntnise, diese dann kombiniert, daraus entstand mein Wissen und meine anfänglichen Fragen konnte ich mir nun endlich selbst beantworten.

Menschentypen die bei diesen schönen Hobby Goldschürfen:

  1. Lügen müssen,
  2. eine Meinungsdiktatur betreiben,
  3. versuchen von anderen ihr Wissen und Goldhöffige Bäche einseitig zu ziehen,
  4. Teams bilden wollen,

kann ich nicht ernst nehmen.

Das bedeutet aber nicht, das ich diese Art von Menschentypen nicht aktzepiere. Das nämlich wäre dumm. Jeder der dieses Hobby „Goldschürfen“ betreibt, darf bei mir anfragen und um Hilfe bitten. Ich versuche, soweit es mir möglich ist, bei Anfragen zu helfen oder zu unterstützen. Ich gebe grundsätzlich keine Bäche oder Flüsse preis und falls es mal vorkommen sollte, dass ich ein Bereich mit einen fremden Goldschürfer teile, bleibe ich dem anderen gegenüber fair, aber nicht einseitig.

Mittlerweile bin „ich“ eine Gemeinschaft geworden. Das primitive „Teamdenken“ konnten wir ablegen aber auch nur deswegen, weil wir erkannten, dass es für ein Team ein „Leader“ geben muss und sobald es ein Leader gibt, herrschen Ungerechtigkeiten. Unsere Entwicklung gibt uns in unseren Hobby immer mehr Recht, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist.

Meine fluvialen Systeme prospektiere ich alle selbst. Mein Wissen über die Geomorphologie, über die Glazialmorphologie und das daraus resultierende Prospektions – Wissen habe ich mir selbst angeeignet und entwickle dieses Wissen stetig weiter.

Mit der Zeit entwickelt sich auch die Sichtweite im Hobby, für mich gilt immer mehr, ach, lest einfach den Text unten weiter. 🙂

Angefangen von der Goldprospektion bis zum Goldwaschen, von der Geologie bis zur Glazialmorphologie. Es geht überhaupt nicht um Goldmengen, sondern um die Herausforderung, dem Wissen, die Erkenntnis. Es ist ein Hobby, neben meiner täglichen Arbeit, neben meiner Familie, neben dem Alltag in Deutschland.
Bei meinen Hobby habe ich mein Bub sehr gern dabei, er lernt schnell und ich hoffe, dass er, wenn er größer wird, dieses schöne Hobby auch fortführen wird – mit seinen Kindern zusammen, wie er es von seinem Vater gezeigt bekommen hat.
Gern teile ich mein Hobby, mein Wissen über die Goldprospektion, hier auf Facebook oder auf YouTube oder auf meiner Website.
Ich war auch schon in der Zeitung, im Radio, im Fernsehen – aber das alles ist nichts gegenüber der freien Natur. Frei von der Arbeit. Frei vom Alltag. Frei von meinen täglichen Verpflichtungen, seine Lebenszeit erleben, wie man es möchte – Freiheit durch Gold eben.

Liebe Lesserinnen und liebe Leser, begleitet mich auf meiner Website auf meinen weiteren Weg, fühlt euch wohl auf meiner Website.

Glück Auf allen

euer Torsten Marx“

Gold der varizische Orogenese_Dez2014_Torsten Marx (7)

In diesem Sinne euer Torsten …

2 Gedanken zu „Über Mich

  1. Zitat:
    Ich war schon in der Zeitung, im Radio, im Fernsehen – aber das alles ist nichts gegenüber der freien Natur. Frei von der Arbeit. Frei vom Alltag. Frei von meinen täglichen Verpflichtungen, seine Lebenszeit erleben, wie man es möchte – Freiheit durch Gold eben.

    Glück Auf

    Lieber Torsten, das hast Du sehr, sehr schön geschrieben. Mir kamen fast die Tränen als ich das. Soviel Wahrheit in so einem kleinen Absatz.
    Mach weiter so, Deine hp wächst und wächst, prima.
    Viele Grüße aus dem östlichsten Osten der Republik, Mike

  2. Hallo Mike,

    Danke Dir für dein tolles Feedback. Und ja, ich mein das tatsächlich ernst. Unsere Lebenszeit ist begrenzt und diese müssen wir für unsere persönliche Entwicklung nutzen.

    Glück Auf Dir 🙂

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